Ein Urteil und darf’s noch ein bisschen Ordnungsgeld sein?

Bild von Abseilaktion über A7 in Schleswig von Pay Numrich

Am 5. Januar ging es in den dritten und letzten Tag wegen der Autobahnabseilaktion über der A7 am Amtsgericht Schleswig. Der Prozesstag endete mit einer Verurteilung der Angeklagten zu je 60 Tagessätzen à 20 Euro. Hier folgt ein Bericht zum Tag sowie ein Spendenaufruf.

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Strafprozess wegen Abseilaktion über der A9 (IAA) – neue Abseilaktion geplant!

Am 16.1 startet am Amtsgericht Freising der Strafprozess gegen drei Aktivistis, die zu Eröffnung der IAA am 7.9.2021 eine Schilderbrücke über die A9 umgestalteten, um so auf den Klimawandel hinzuweisen, die Greenwashingshow IAA zu entlarven und eine Verkehrswende einzufordern. Die Bilder gingen durch alle Medien, die A9 war stundenlang gesperrt, weil die Staatsmacht ihre Schilder unbedingt von den kritischen Tönen befreien wollte. Nun geht es also vor Gericht – aber die Angeklagten und Unterstützer*innen reagieren offensiv. Sie wollen nicht nur die Möglichkeiten der offensiven Strafverteidigung nutzen, sondern am Tag vor dem Prozess eine als Versammlung angemeldete Abseilaktion über der A9 auf Münchener Stadtgebiet durchführen.

Am 16.1.2023 beginnt um 9 Uhr am Amtsgericht Freising der Prozess gegen die drei Aktivistis, die am 7.9.2021 zur IAA-Eröffnung über der A9 die Schilderbrücke so phantastisch umgestalteten:
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Jetzt stehen auch einige Aktionen rundherum fest:

Am Sonntag, 15.1., soll es eine Abseilaktion unter dem Motto „Verkehrswende jetzt!“ über der A9 geben – und zwar von der Fußgänger*innenbrücke zwischen Walter-Gropius- und Grünecker Straße. Treffpunkt ist um 14 Uhr (pünklich!!!) auf der Westseite der Brücke (Walter-Gropius-Straße, Koordinaten: 48.17962782057856, 11.596030847821794). Anfahrt mit dem Fahrrad oder per U3/6 „Alte Heide“ oder Tram 23 „Anni-Albers-Straße“.

Zu der Aktion kann und soll es eine Fahrraddemo geben – am liebsten irgendwo aus der City von München heraus (zentraler Platz oder Bahnhof), die dann direkt zu der Auffahrt auf die A9 fährt und sich mit den Leuten, die schon vorher an der Brücke sind. Diese Raddemo können wir als kleine Angeklagten- und Unterstützer*innenrunde aber nicht organisieren. Wer aus München oder Umgebung hat Lust, das in die Hand zu nehmen? Also Route festlegen, anmelden und dafür mobilisieren???

Am Montag, den 16.1., beginnt dann um 9 Uhr am Amtsgericht Freising der Prozess. Eine Demo führt ab 8 Uhr vom Bahnhof Freising zum Gericht – seid also um 8 Uhr am Bahnhof Freising, gerne mit Schildern, Transpis, Kreide und weiteren lustigen Ideen!

Bei beiden Aktionen suchen wir noch Redebeiträge – gerade auch zu lokalen Verkehrswendethemen. Das könnt Ihr ja besser als wir! Wer hat Lust?
Außerdem verlesen wir gerne im Prozess selbst als Erklärungen der Angeklagten oder Verteidiger*innen Texte zu Verkehrswende, Autobahnen oder solchen Aktionen, die Ihr uns vorher zuschickt. Seid Ghostwriter für die Angeklagten – Eure Texte kommen vors Gericht!!!

Außerdem wären noch hilfreich:

– Ein gutes Soundsystem/Lautsprecher/Megafon für die Aktion.
– Transpis, Spruchbänder, Kreide …

Gebt diese Info und die Termine bitte auch noch überall weiter, tragt die auf Terminkalender ein usw.

SharePic zum Prozess und zu Begleitaktionen
SharePic zum Prozess und zu Begleitaktionen


Gruß aus dem Vorbereitungstreffen für den Prozess – von Angeklagten und Unterstützer*innen

P.S: In den Tagen vor dem Prozess würde ein Unterstützer gerne in und um München Infoabende mit seinem neuen Vortrag „Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest“ machen (siehe https://projektwerkstatt.de/index.php?p=14598). Wer hat Lust und Möglichkeit, zu so etwas einzuladen??? Mögliche Termine sind der 15. abends in oder um München, die beiden Tage davor auch in der Region rundherum (oder in München) sowie am 16. (nach dem Prozess) auch in Freising oder in der Nähe.