Feministisch gegen Volkswagen – was der Kampf für die Verkehrswende mit dem Patriarchat zu tun hat

Als Feministinnen beteiligen wir uns an der heutigen Blockade des Volkswagen-Werkes in Wolfsburg. Während der Zusammenhang zwischen dem auf großen Autos basierenden Mobilitätssystem und der Klimakrise offensichtlich ist, dürfte einigen unklar sein, warum wir uns explizit auch aus feministischer Perspektive für eine Beteiligung an den Aktionen entschieden haben. „Feministisch gegen Volkswagen – was der Kampf für die Verkehrswende mit dem Patriarchat zu tun hat“ weiterlesen

VW-Blockade am Mittellandkanal – Aktivist*innen seilen sich von Brücke ab

Seit heute um 12:00 Uhr haben wir – eine unabhängige Kleingruppe – uns von einer Eisenbahnbrücke vor dem VW-Werk in Wolfsburg abgeseilt und blockieren so die Auslieferung von mehr als hundert Neuwagen. Wir stellen uns hiermit konkret gegen die umweltzerstörerische „immer-weiter-immer mehr“- Linie der Autoindustrie und fordern eine radikale Verkehrswende. „VW-Blockade am Mittellandkanal – Aktivist*innen seilen sich von Brücke ab“ weiterlesen

Wir wollen keine Autos mehr, denn:

  1. Die Produktion eines jeden Autos verursacht Schäden in der Umweltdurch den hohen Verbrauch an Rohstoffen und Energie.
  2. Autos brauchen Fahrbahnen und Stehplätze, die in Innenstädten ein Drittel der Fläche beanspruchen − mehr als alle Spiel- und Grünanlagen und mehr als Wohnungen.
  3. Der motorisierte Verkehr verdirbt die Lebensqualität in Dörfern und Städten durch Lärm, Luftschadstoffe und die ständige Unfallgefahr, die Straßen zu No-Go-Areas machen und Wohnquartiere zerschneiden. Tiere, Kinder und viele andere Menschen können ihre Wohnungen nicht ohne Aufsicht verlassen.
  4. Von Parkhäusern bis zu Ampelanlagen: Autoverkehr braucht riesige Ressourcen und Infrastruktur. Das dominiert die Abläufe in jeder Stadt und führt zu massiven Einschränkungen und Kosten.

E-Autos sind nicht die Antwort.

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